Donnerstag, 26. Juli 2012

Durchschnitt im Wettbewerb

Unternehmen befinden sich in einem harten Wettbewerb.

Was genau heißt Wettbewerb? Es bedeutet, dass mindestens zwei Parteien um die Erreichung eines Zielen ringen und der Erfolg eines der beiden Teilnehmer die Niederlage des anderen bedingt.

Für mich bedeutet das, dass ich mich als Unternehmen enorm anstrengen muss, um bessere Leistungen zu erbringen als meine Konkurrenz.
Was aber machen wir im täglichen Leben? Wir begnügen uns mit dem Durchschnitt.

Als Fertigungsplaner bin ich gut mit dem Zeitermittlungssystem der REFA vertraut. Dort werden mehrere Zeiten einer wiederkehrenden Tätigkeit gemessen, mit einem Leistungsgrad versehen und der DURSCHSCHNITT errechnet.
Bei Toyota wird ebenfalls so vorgegangen, allerdings wird nicht die durchschnittliche Zykluszeit verwendet, sondern die niedrigste reproduzierbare Zeit als neuer Standard vorgegeben.
Daraufhin wird von den Mitarbeitern, Meistern und Fertigungsplanern alles dafür getan, diese Zeit immer wieder durch alle Mitarbeiter erreichbar zu machen.

Dies ist nur ein Beispiel von vielen, in denen wir uns lieber mit dem Durchschnitt abgeben, statt uns ein herausfordernderes Ziel zu setzen und an dessen Erreichung zu arbeiten.

Spitzensportler arbeiten auch nicht daran im Durschschnitt die 100m in 11 Sekunden zu laufen, nein sie laufen stetig daran, die 100m in einer neuen persönlichen Bestzeit zu laufen.
Eine Fußballmannschaft, die sich mit dem Durchschnitt zufrieden gibt, wird von anderen Mannschaften überholt werden und absteigen.

Der sportliche Wettkampf unterscheidet sich hierbei kaum vom wirtschaftlichen Wettbewerb.
Also Weg vom Durchschnitt, lieber mal ein "sportlicheres" Ziel wählen!!